Fackelmarsch durch Demmin

Am vergangenen Freitag, den 08. Mai -Tag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus-, marschierten rund 200 Geschichtsrevisionisten durch Demmin um dem Massenselbstmord zu gedenken, welcher in Folge der Besetzung Demmins durch die sowjetischen Truppen stattfand. Dass das Hitler-Regime aber etlichen Millionen unschuldigen Menschen das Leben kostete, wird von den Demonstranten wohl nicht bedacht.

Bereits vor einigen Jahren fand ein Gedenkmarsch mit ca. 100 Teilnehmern statt. Der Bürgereister rief damals und auch in diesem Jahr zum stillen Protest auf.
Etwa 100 Personen sind in diesem Jahr dem Aufruf gefolgt und gingen zur Andacht in die Bartholomaei-Kirche. 25 Teilnehmer führten nach der Andacht noch eine kurze Spontandemonstration durch.

Einige engagierte Personen sind dem Aufruf des Bürgermeisters jedoch nicht gefolgt und wollten klar zum Ausdruck bringen, dass die Nazis in Demmin nicht Willkommen sind. Wegen dem starken Polizeiaufgebot (ca. 300 Polizisten), welche bereits am Nachmittag für „Ordnung“ sorgten, und der sehr geringen Menge, der Leute, die ihre Abneigung gegenüber Nazis zeigen wollten, kam es nicht dazu, dass aktiv Widerstand geleistet wurde. 4 Personen wurden im Vorfeld festgenommen. 3 von ihnen bekamen,unter anderem wegen Vermummung, eine Strafanzeige.

Deutsche Täter sind keine Opfer!
Gegen Geschichtsrevisionismus!