Archiv für Mai 2010

so verlief’s…

israelAnlässlich des 65. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus veranstalteten wiedereinmal die GeschichtsrevisionistInnen der rechten Szene einen Trauermarsch durch Demmin.
An dieser „Gedenkveranstaltung“, die um 18 Uhr am Parklatz des Stadions begann,durch die Innenstadt in Richtung Hafen führte und schließlich am Parkplatz endete, nahmen ca. 250 Nazis teil.
Mit 2 großen Transparenten, vielen Fahnen, Trommeln, einem Lauti und selbst gebauten „Trauerlichtern“ zogen Sie durch die Stadt, um den „Opfern des sowjetischen Massakers“ zu gedenken.
Der Marsch verlief zum größten Teil ohne erwähnenswerte Vorfälle. Schaulustige PassantInnen blieben gelegentlich stehen und begutachteten das „Spektakel“.achtermaidm Am Hafen, den Ort der geplanten Kranzniederlegung, trafen die GeschichtsrevisionistInnen auf ca. 40 AntifaschistInnen, die sie mit Transparenten und lautstarkem Gesang empfingen.
Nach ca. 40Minuten war das Trauern auch schon vorbei, die Nazis zogen von dannen und lösten sich später an Ihrem Treffpunkt wieder auf. achtermaidm

In Demmin wird doch getrauert

Laut einem Bericht der Ostseezeitung wurde das Verbot für den morgigen Trauermarsch in Demmin vom Verwaltungsgericht Greifswald aufgehoben. Offenbar entsprach das Verbot nicht vollständig den Grundsätzen der Demokratie.

Für uns bleibt der 8. Mai trotz des Trauermarsches ein Grund zum Feiern!

Naziaufmärsche wegfeiern!
Game Over Krauts!

8. Mai – Ein Grund zum Feiern!

Demmin am 8. Mai. Zum zweiten mal in Folge sollte am kommenden Samstag ein Trauermarsch verschiedener rechter Gruppierungen quer durch Demmin stattfinden. Der Landkreis hat jedoch heute ein Verbot des Trauermarsches ausgesprochen, damit die am selbigen Tag stattfindende Kunstnacht nicht gestört wird. Dies berichtete eine örtliche Tageszeitung.
Vermutlich wär ohne diese oder jene Veranstaltung, die in Demmin für das kommende Wochenende geplant ist, ein Trauerzug der Geschichtsrevisionisten genehmigt worden, wofür der Bürgermeister dann wieder das Motto „stiller Protest gegen Nazi-Aufmarsch“ verkündet hätte.
Trotz alle dem veranstaltet ein Sozialbündnis, bestehend aus Gewerkschaften und Parteien, mehrere Gedenkveranstaltungen.

Der 8. Mai ist für uns weder ein Tag zum Trauern, noch zum Gedenken. Der 8. Mai ist ein Tag zum Feiern!